DDR Kaffee – ein Importschlager ?
Die DDR-Wirtschaftsexperten hatten ihre liebe Not, die Lücken bei der Kaffeeversorgung durch neue Lieferanten devisensparend zu schließen. Dabei wurden auch Rüstungsgüter gegen Kaffee getauscht. Am hoffnungsvollsten ließ sich die Kooperation mit dem Export-Neuling Vietnam an. Dort hatte man schon mal Kaffee in kleinen Mengen angebaut, in den 1920er Jahren unter französischer Herrschaft.
Zwei Regierungsabkommen wurden 1980 und 1986 geschlossen. Sie sahen den Anbau der Canephora Pflanze auch Robusta genannt auf einer Fläche von 8600 Hektar im Hochland vor, die DDR lieferte Maschinen und Ausrüstungen. Für 20 Jahre sollte dafür die Hälfte der in Vietnam erzielten Kaffee-Ernte für den deutschen Bruderstaat bestimmt sein. Die erste verwertbare Ernte war für 1990 geplant. Da wurde die DDR bereits abgewickelt. Für Vietnam aber lohnte sich das Geschäft: Das Land stieg in der Folgezeit zum weltweit zweitgrößten Kaffeeproduzenten nach Brasilien auf. Deutschland ist einer der Hauptabnehmer für Kaffee aus Vietnam.
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